In den letzten Jahren hat ein wachsendes Verständnis und eine wachsende Wertschätzung für den Beitrag des Volumenverlusts zur Gesichtsalterung den gezielten Einsatz von Füllstoffen unterstützt. Der einzigartige Wirkmechanismus von PLLA liegt dem Bedarf an spezifischen Behandlungsmethoden zugrunde, die im Folgenden beschrieben und an anderer Stelle ausführlicher dargestellt werden. Mit diesem langfristigen Ansatz zur Volumenwiederherstellung wurde eine hohe Patientenzufriedenheit erreicht.
PLLA liefert langanhaltende Ergebnisse ausschließlich durch die Stimulation der körpereigenen Kollagensynthese. Da die Auswirkungen der PLLA-Kollagenstimulation nicht unmittelbar eintreten, kann die Wiederherstellung des Volumens mit PLLA, wie oben erwähnt, mehrere Sitzungen erfordern, die mindestens 4 Wochen auseinander liegen. Es ist wichtig zu bedenken, dass die Menge an PLLA, die bei einer einzelnen Behandlung injiziert wird, von der bei dieser Behandlungssitzung abgedeckten Oberfläche abhängt und nicht vom endgültigen Grad der gewünschten Volumenkorrektur. Der endgültige Grad der volumetrischen Korrektur wird vielmehr durch die Anzahl der Behandlungen bestimmt. Ein klares Verständnis dieses Konzepts ist entscheidend, um eine Überkorrektur zu vermeiden, insbesondere im Hinblick auf die Haltbarkeit von PLLA.
Die richtige Produktrekonstitution, Hydratation, Handhabung und Platzierung sind von zentraler Bedeutung für die Vermeidung unerwünschter Ereignisse. Höhere Rekonstitutionsvolumina und längere Hydratationszeiten (bis zu 48 Stunden) verringern nachweislich das Risiko der Knötchenbildung. Konsensempfehlungen beschreiben weiter die Verfahren für eine optimale Patientenauswahl, Produkthandhabung (einschließlich Vorbereitung und Lagerung) und Injektionstechniken. Diese Konsensrichtlinien liefern die Informationen, die für aktuelle und bewährte Behandlungspraktiken erforderlich sind. Durch die Erhöhung der Hydratationszeit auf 24 bis 48 Stunden und des Volumens auf 5 bis 9 ml sowie durch sorgfältige Auswahl der Injektionsebene von PLLA (der oberste Teil des Unterhautfetts anstelle der unteren Dermis und supraperiostal) konnte die Inzidenz von Knötchen von 10 % – der vergleichsweise höheren Inzidenz, die in ersten klinischen Studien berichtet wurde – auf 0,15 % gesenkt werden.
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